Spinat – Mehr Popey für Alle!!

Ahhh – lecker, Spinat aus dem eigenen Garten. Wer bereits den kleingehäckselten aus er Tiefkühltruhe mag, wird den frischen aus dem Garten lieben. Mit etwas Geduld ist das auch gar nicht so schwierig. Der Spinat kann in der Regel im Frühjahr und im Herbst angebaut werden, damit ist für reichlich Nachschub gesorgt. Das ist großartig, denn Spinat kannst Du vielseitig einsetzten. Zudem eignet sich Spinat damit auch um als Vor- und/oder Nachkultur angebaut zu werden. Daher ist er auch ein super Lückenfüller.

Steckbrief vom Spinat

Schwierigkeit:

 **

Nährstoffanspruch:

 Mittelzehrer

Anspruch an den Standort:

 Sonnig bis halbschattig

Die Nachbarschaft:

 🙂

Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Aubergine, Zwiebel, Möhre, Kohlarten, Kartoffeln, Radieschen, Salat

 

🙁

Rote Bete, Mangold

Anbau: Manche Sorten können einfach auf eine Fläche ausgestreut werden, aber dadurch stehen Pflanzen in der Regel zu dicht. Besser eine Reihe ziehen, ca 2 cm tief säen und die Sämlinge später auf 5-7 cm ausdünnen. Reihenabstand ca. 20-30 cm. Anbau kann und einem Vlies bereits ab Februar/März beginnen und im August/September auch erneut vorgenommen werden.

Pflege:

Den Boden feucht aber nicht nass halten. Unkraut insbesondere in der Anfangszeit entfernen und auf Schnecken aufpassen. Die lieben Spinat nämlich auch.
Ernte:  ca. 8 – 10 Wochen nach der Aussaat kann der Spinat bereits geerntet werden.

 

Meine persönliche Erfahrung

Im letzten Jahr hatte ich gar kein Glück mit dem Spinat.  In dem Jahr davor war der Ernteerfolg großartig. Meine Erfahrung ist also immer mal wieder anders, daher bekommt Spinat von mir auch einen Schwierigkeitsgrad von ** 🙂 Im letzten Jahr habe ich ihn bereits im Februar ausgepflanzt und werde dieses Jahr etwas warten und erst im März loslegen. Vielleicht war es einfach noch zu nass. Ist in Hamburg ja keine Seltenheit.

Ich habe bessere Erfahrung mit der Reihenpflanzung gemacht, da die Pflanzen sonst kreuz und quer stehen und teilweise arg eng beisammen sind. Oftmals ist bei mir der Spinat auch in die Saat gegangen. Dass heißt, er hat aufgehört Blätter zu bilden und hat Samen gebildet. Das ist dann wirklich schade – immerhin mag ich ihn seeeehr gerne. Daher habe ich seit zwei Jahren nur noch schossfeste Samen gekauft, damit hatte ich mehr Glück.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich Spinat gerne anbaue und es auch nur empfehlen kann. Auch wenn er mal nicht so gut gelingt, kann ich ihn ein zweites mal anbauen und erhalte damit eine zweite Chance 🙂

 

Rezeptidee

Am liebsten kombiniere ich Spinat mit Volkornnudeln und einer schönen Sahnesoße. Pinienkerne und/oder Gorgonzola passen auch ganz hervorragend dazu. Des Weiteren kann er natürlich auch einfach zu jeden Salat als Rohkost hinzugefügt werden.

Nudelrezept für zwei Portionen:

200 g Volkornnudel (am besten Penne)
150 ml Vollmilch
80 g Gorgonzola
100 g Spinat
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
etwas Butter und Mehl (je ca. einen Teelöffel)
eine Handvoll Pinienkerne
Pfeffer, Salz, Muskat und Zitronensaft zu abschmecken.

Ausreichend Wasser zum kochen bringen und salzen. Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit kann die Soße zubereitet werden. Dazu nehme ich gerne eine Wok, brate Knoblauch und Zwiebeln an und stelle dann auch Butter, Mehl und der Vollmilch eine Mehlschwitze her.  Den Gorgonzola lasse ich dann in der Mehlschwitze zergehen und schmecke die Soße mit Pfeffer, Salz, Muskat und Zitronensaft ab. Die Nudel und Spinat hinzufügen und die Pinienkerne zur Deko drauf – fertig!
Wer mag kann natürlich die Pinienkerne vorher noch anbraten, aber ich bin kein Freund von 1000 Pfannen und Töpfen und spare mir das in der Regel.

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