Garten ToDo ´s und Aufgaben im Februar

Der Frühling kommt – zumindest denke ich das bereits im Februar schon ganz schön häufig. Auch wenn Väterchen Frost es sich hier in Hamburg noch einmal gemütlich gemacht hat, so stehen doch einige Garten ToDo ´s an, die ich schon mal erledige, bevor es im März endlich mit dem pflanzen losgehen kann. Obwohl – was rede ich da, gepflanzt werden kann natürlich auch schon was.

Puffbohnen

Ja genau, die Puffbohnen können raus. Sobald der Frost mal weg ist, versuche ich mein Glück. Letztes Jahr habe ich die Bohnen bereits Anfang Februar gepflanzt und ich hatte eine tolle Ernte. Niedrige Temperaturen oder gar Frost macht den Bohnen nichts aus – sie sind wirklich sehr genügsam, einfach in der Pflege und sehr lecker. Schau doch mal in mein Bereich Gemüse-ABC“, da hab ich alle Informationen zusammen getragen.

Hier nur das wichtigste in Kürze:
Ich habe des Öfteren gelesen, dass die Bohnen eingeweicht werden vor dem pflanzen. Das habe ich allerdings noch nie gemacht und habe daher damit keine Erfahrung. Alles was ich mache, um nach ca. 12 Wochen leckere Bohnen zu haben, ist alle 50 cm eine Reihe zu ziehen und die Bohnen mit einen Abstand von ca. 10 cm in die Erde zu bringen. Am besten so 5 – 7 cm tief. Erde wieder drauf und warten. Angießen muss schon sein und auch das rausrupfen von Unkraut bleibt Dir von Zeit zu Zeit nicht erspart. Aber das war´s dann auch schon mit der Arbeit.

Letztes Jahr habe ich auch schon Möhren und Spinat ausgesät, damit aber leider kein Glück gehabt. Da jetzt derzeit eh noch Frost herrscht, werde ich mit diesen zwei Leckereien bis März warten. Bis dahin kann ich aber noch andere Sachen machen.

ToDo 2: Beete vorbereiten – zum Beispiel

Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass ich durchaus noch mehr Beetfläche beackern kann. Daher werde ich zwei kleinere Beete zusammenführen und ein größeres daraus machen. Ich fange aber auch erst Ende Februar damit an, also noch zwei Wochen um die Theorie etwas zu durchdenken. Das Umgraben ist mir etwas zu mühselig, daher möchte ich mal was anderes ausprobieren. Und zwar gibt es aus dem Bereich der Permakultur wohl einen Ansatz, die Rasenfläche mit Pappe oder Zeitung abzudecken, Kompost oder Pferdemist draufzuschmeißen und dann noch eine Schicht Erde auftragen. Hört isch super an und da ich zu Weihnachten ein Tomatendach geschenkt bekommen habe und die in Unmengen an Pappe verpackt war, kommt mir der Ansatz gerade recht.

  1. Das Beet abmessen und ggf. abstecken
  2. Die Pappe auf dem Rasen auflegen
  3. Pappe wässer (hab ich natürlich mal wieder vergessen)
  4. Schicht Kompost oder Pferdemist auftragen
  5. mit einer Schicht normaler Gartenerde bedecken
  6. Mit einem Kultivator die oberen Schichten vermischen und begradigen

Pferdemist bekommst Du wohl tatsächlich bei den Bauer bzw den Reitställen umsonst, da diese normal für den Abtransport zahlen müssen. Über ebax Kleinanzeigen habe ich auch schon mal was gesehen. Allerdings habe ich keinen Anhänger und noch eine Menge Kompost. Achte aber drauf, für welche Pflanzen das Beet sein soll. Mittel- oder Schwachzehrer benötigen nicht so viel Nährstoffe, daher ist dann der Pferdemist gff. auch etwas zu viel des Guten. Hier ein paar Bilder wie ich meine zwei kleinen Beete mit ca. 1×1 Meter in ein großes, mit 4×2 Metern vergrößert habe.

   

Jetzt habe ich an dieser Stelle 8 statt 4 Quadratmeter – ging schnell (ca. 1 Stunde) und ganz ohne Anstrengung. Aber wie oben schon gesagt, ich hab das Wässern der Pappe vergessen. Ich bin gespannt ob es trotzdem funktioniert und das Hamburger Schietwedder mir da aushelfen kann. Mal sehen, die Bohnen sind  jedenfalls schon mal drin. 🙂

 ToDo 3: Obstbäume düngen

Nachdem ich im Januar die Obstbäume geschnitten habe und feststellen musste, dass diese nicht unbedingt in einem guten Zustand sind, werde ich sie im Februar noch einmal düngen. Mein Kompost ist für die Beete draufgegangen, daher habe ich mir im Baumarkt einen biologischen Flüssigdünger besorgt. Bitte bei der Düngung darauf achten, dass alte Bäume in der Regel etwas mehr Dünger brauchen, als die jungen.

ToDo 4: Insektenhäuser bauen

Ich habe mit meinem Sohn in den letzten Wochen allerhand Zeug gesammelt und baue derzeit ein paar Insektenhotels. Insbesondere im Januar wurde bei und sehr viele Bäume geschnitten und es sind eine Menge an Hölzern und Ästen liegen geblieben, die beim wegräumen vergessen wurden. Auch im Wald und Garten haben wir eine Menge Tannenzapfen und kleine Äste gefunden, die wir jetzt einbauen (Bild kommt noch). Im Keller gab es noch alte Pflanztöpfe, die ich gefüllt und in die Bäume reingehangen habe. Jetzt können die kleinen Mitbewohner einziehen und mir die Schädlinge wegfuttern 🙂

  

Ohrenkneifer und Marienkäfer lieben übrigens Läuse. Damit Sie gerne bei Dir wohnen kannst Du für die Ohrenkneifer einen Blumentopf mit Stroh füllen, mit groben Draht abdecken und kopfüber auf eine Stange stülpen. Dann können die kleinen dort einziehen. Marienkäfer nehmen gern auf Tannenzweigen platz – In eine Holzschachtel oder auch in einen Topf legen und auch mit dem groben Draht verschließen.

Das war es auch schon für den Februar – kaum was zu tun also 🙂

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