Pastinake – Die unverwüstliche Urmöhre

hmmmm…lecker Pastinake 🙂

Letztes Jahr hatte ich hiermit einen meeega Erfolg und ich konnte sogar alle alleine esse. Bei mir zu Hause kommen Pastinaken zwar nicht so gut an, aber dieses Wurzelgemüse hat es in sich. Kaum Fressfeinde, ganz unkompliziert anzubauen und mit seinem süßlich milden Geschmack zumindest bei mir und dem Nachwuchs sehr beliebt.

Die Pastinake kann bereits im März ausgesät werden und dann ab ca. September/Oktober bis in den Winter hinein und länger geerntet werden.

Steckbrief der Pastinake

Schwierigkeit:

 *

Nährstoffanspruch:

 Mittelzehrer

Anspruch an den Standort:

Sonne bis Halbschatten. Die Pastinaken mag keinen frischen organischen Dünger. Das heisst, besser auf Misst oder zu jungen Kompost verzichten.

Die Nachbarschaft:

 🙂

Erbse, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Salat, Sellerie, Spinat, Zuckermais, Dill und Majoran

🙁

Kartoffeln, Porree

Anbau: Ab März geht es für die Pastinake direkt ins Beet. Die Samen kommen ca. einen cm tief in die Erde und werden in 8-10 cm Abstand zueinander gelegt. Die Reihen sollen einen Abstand von ca. 30 cm.

Pflege:

Achte aus einen lockeren Boden, damit Du auch gute Wurzeln ernten kannst. Ist der Boden zu fest, hat die Pflanze Schwierigkeiten diese zu bilden.Wildkräuter entfernen und auch gern mit Rasenschnitt mulchen, wenn das Grün eine Handbreit zu sehen ist.
Ernte:  Ab September/Oktober kann geerntet werden und das solange es frostfrei ist.

Meine persönliche Erfahrung

Mit Pastinake habe ich erst im letzten Jahr angefangen. Mein Nachwuchs möchte die immer so gerne und daher habe ich es mal mit einem Anbau versucht. Ich hatte keinerlei Probleme beim Anbau und auch der Pflegeaufand hält sich wirklich in grenzen.

Jahr werde ich den Rasenschnitt zum Mulchen verwenden. Ich habe mir sagen lassen, dass zwar zu Beginn viel gegossen werden soll, aber dann im Verlaufe der Wachstumszeit nicht mehr so viel. Mulchen bietet sich hier dann an, um die Erde vor der Austrocknung zu schützen.

Teilweise habe ich die Wurzeln wirklich noch im November und Dezember geerntet und konnte keine Verschlechterung des Geschmacks feststellen.

Rezeptidee

Mir schmeckt die Pastinake sehr gut in Kombination mit Möhren, Kartoffeln und Rote Bete. Daher mische ich sie überall rein, wo ich diese Zutaten verwende. Sei es Suppen, Gemüsepfanne oder ganz schlicht als Ofengemüse. Da die Pastinake alerdings von einer besseren Hälfte konsequent aus allen rausgepullt wurde (ohne richtig zu probieren), habe ich mir mal was anderes überlegt, was dieses Jahr auf den Teller kommt,

Pastinake-Süßkartoffel Taler
für zwei Portionen:

2 Pastinaken
150 g Süßkartoffel
75 g Polenta
75 ml Milch
75 ml Gemüsebrühe
30 g Parmesan
1 El Olivenöl
eine Handvoll Minitomaten und Thymian (zur Deko)
Pfeffer, Salz, Muskat zum abschmecken.

1.)Milch und Brühe aufkochen, Parmesam und Polenta einrühren und ca. 10 Minuten köcheln. Hieraus werden dann die Taler gemacht. Am besten gleichmäßig auf Backpapier verteilen und dann nach dem Auskühlen mit einer Form ausstechen bzw. in Quadrate schneiden.

2.)Die Pastinake wird in der Zwischenzeit mit den Süßkartoffeln gekocht und im Anschluss gestampft – Abschmecken nicht vergessen 🙂
Der Pastinaken-Kartoffelstampf wird auf die Taler platziert und dann geht es für diesen Doppeldecker für ca. 5 Min bei 180 Grad in den Ofen. Tomaten und Thymian zur Deko drauf und fertig!

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