Alles über Erbsen(-zählerei)

Ich liebe Erbsen und nicht nur ich. Erbsen jeder Art stehen bei der gesamten Familie hoch im Kurs! Nur ein Bruchteil landet im Topf, so gut wie keine schafft es in das Gefrierfach. Neben dem Geschmack finde ich auch die Einfachheit toll, mit der die Erbsen angebaut werden können. Es gibt ja ganz unterschiedliche Erbsensorten, bei mir hat die Markerbse Ihren festen Platz im Garten.

Steckbrief der Erbse

Schwierigkeit: *
Nährstoffanspruch: Schwachzehrer
Anspruch an Standort: Gedeiht auch auf kargen Böden
Die Nachbarschaft:

🙁

Bohnen, Kartoffel, Tomaten, Zwiebeln

🙂

Fenchel, Kohl, Salate, Mais, Möhren, Radieschen, Sellerie, Zucchini

 

Anbau:
Die Aussaat kann bereits ab Anfang April beginnen und dann bis ca. Mitte Juli. Achtung: Nicht zu spät pflanzen, da bei größer Wärme keine Blüten mehr gebildet werden und dadurch weniger Erbsen gebildet werden.
Gepflanzt wird direkt ins Beet, ca. 3 cm tief und mit einem Abstand von ca. 4-6 cm. Der Reihenabstand sollte ca. 40 cm betragen.
Pflege: Wenn die Saat aufgegangen ist Unkraut entfernen und später leicht anhäufeln. Markerbsen werden ca. 1,00 Meter hoch und nehmen ein Rankgerüst dankend an!

 

Ernte: Ab ca. Juni/Juli, wenn die Schoten schön groß sind. Aber nicht zu lange warten, die Erbsen schmecken sonst mehlig! Wer mag und gutes Bio-Saatgut hat, kann die Erbsen selber vermehren. Einfach ein paar hängen und trocknen lassen. Das Saatgut ist 4-5 Jahre haltbar.

 

Meine persönliche Erfahrung

Wie oben schon geschrieben, findet die ganze Familie Erbsen einfach nur lecker! Kinder haben großen Spaß daran, die Schoten abzupflücken und dann direkt an Ort und Stelle die Erbsen zu naschen. Der Anbau ist wirklich sehr unkompliziert und ich habe noch nie Schwierigkeiten mit Erbsen gehabt. Bei dem Rankgerüst verzichte ich mittlerweile auf Maschendrahtzaun, da dieser am Ende doch nur verbiegt und auf dem Müll landen muss. Besser geeignet sind Stöcker mit einer Hanfschnurr umwickelt, das kann dann nach der Ernte einfach auf den Kompost. Alternativ bekommt man im Handel auf spezielle Rankgitter, hier aber auf Qualität achten, sonst hast Du den Maschendraht-Effekt.

Teilweise finden sich ein paar Maden in den Erbsen. Es handelt sich um die Larven des Erbsenwicklers.  Solange sicher der Anteil in Grenzen hält, machen ich nichts dagegen – der Standort wechselt bei mir jedes Jahr, daher habe ich wenig Probleme. Wenn es in einem Jahr doch mal überhand nimmt, dann lasse ich den Anbau mal aus. Ich habe gehört, dass der Schädling auch im Boden überwintern kann. Andere verwenden Netzte, wechseln die Anbausorte oder setzten auf Mischkultur mit Kamille.

Rezeptidee

Einfach direkt aus der Schote in den Mund 😉 Länger hält die Erbse bei uns eh nicht

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