Ein zartes Kürbisgewächs – die Zucchini

Zucchinis sind ein wirklich sehr gute Gemüse für den Garteneinstieg. Sie liefern reiche und zuverlässige Ernte. Aber Achtung: zwar gibt es die Empfehlung zumindest zwei Pflanzen zu haben (wegen der Befruchtung), aber Zucchinis tragen wirklich sehr gut. Wenn Du zwei Pflanzen haben möchtest, brauchst Du gute Abnehmer 

Steckbrief der Zucchini:

Schwierigkeit: *
Nährstoffanspruch: Starkzehrer
Anspruch an Standort: lockerer Boden wird bevorzugt
Die Nachbarschaft:

🙁

Gurken

🙂

Bohnen, Kapuzinerkresse, Mais, Zwiebeln

 

Anbau:
Ab Mitte April kann die Zucchini vorgezogen werden. Da sie sehr frostempfindlich ist, sollte es erst ab Mitte/Ende Mai ins Beet gehen. Zucchinis werden recht groß, der Pflanzenabstand sollte daher 1,00 x 1,00 Meter betragen.
Pflege: Am besten düngen kannst Du Zucchinis mit Kompost, dabei eine Pflanze gut 4-5 Kilo Kompost vertragen und benötigt die Nährstoffe bei der Fruchtbildung. Solange die Pflanze noch klein ist, muss Du auf Unkraut achten und eine Mulchschicht direkt nach der Aussaat kann nicht schaden. Regelmäßige Wasserzufuhr ist wichtig, da sich sonst die Früchte verformen.
Ernte: Bereits nach wenigen Wochen können die ersten Früchte geerntet werden. Je mehr Du erntest, desto mehr Früchte bildet die Zucchini aus. Zu große Früchte schmecken nicht mehr so lecker, also warte nicht zu lange.
Bei der Zubereitung auch darauf achten, ob die Pflanze im rohen Zustand bitter schmeckt. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Kreuzung mit Zierkürbissen stattfindet und dann entstehen giftige Stoffe in der Pflanze.

Meine persönliche Erfahrung:

Ich baue gern Zucchinis an, sie schmecken mir sehr gut und sind recht genügsam. 2017 hatte ich schon starke Probleme mit Mehltau, es gab wirklich sehr viel Regen. Trotz des vielen Regens, hatte ich eine gute Ernte und wurde zu Hause mit „nicht schon wieder Zucchini“ begrüßt! Teilweise müsste ich aber viele Früchte abmachen und entsorgen. Insbesondere in der Anfangszeit der Fruchtbildung, hatte ich viele weiche und faulige Früchte. Das Problem hat sich aber von alleine gelöst.

Rezeptidee:

Am liebsten esse ich Zucchini auf dem Grill oder in Kombination mit Kartoffel als Suppe.

Einfach in Alu-Folie, etwas Ziegenkäse und Gewürzen (am besten Zitronenthymian) auf den Grill legen. Ich schließe die die Folie immer, damit die Feuchtigkeit erhalten bleibt. Dazu mache ich manchmal einen Schuss Olivenöl, aber nicht immer. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen!

Ach ja: Knoblauch darf natürlich nicht fehlen !! 

Variante: Kartoffel-Zucchini Suppe

Für zwei Portionen:

250 – 300 Gramm Zucchini
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
350 ml Gemüsebrühe
100 Gramm Kartoffeln (festkochend)
Sahne oder Crème fraîche bei Bedarf
Salz, Pfeffer und verschiedene Kräuter zum abschmecken.

Die Zwiebel im Topf mit etwas Butter anbraten und dann Kartoffeln dazugeben. Ca. 3 Minuten alles zusammen dünsten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann die Zucchini sowie Knoblauch dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln. Im Anschluss noch alles pürieren und nach Bedarf mit Sahne, Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir machen auch gern etwas gebratene Speckwürfel drauf, aber auch das ist Geschmacksache!

 

 

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